Kategorie: Ändere was Dich nervt! (Seite 1 von 3)

Womit können wir wirksam sein? Lerne, bedenke das gelernte und komme selbst ins Handeln! Jedoch, vergiss nie die Quelle Deiner Inspirationen zu respektieren. Vergiss nie die Natur und eben die Menschen in Ihr zu respektieren. Wenn Du handelst, übernimmst Du automatisch Verantwortung dafür. Ändere was Dich nervt, solange Du es ändern kannst.

Alles neu macht der Frühling!

Okey, ich habe einiges angepackt und hier auf der Webseite ist fast jeder Stein einmal umgedreht. Wenn ich jetzt noch verrate, dass ich alles einhändig bearbeitet habe, da ich aktuell einen verletzten linken Zeigefinger habe, dann ziehe ich vor mir selbst den Hut. Es war jedoch auch echt nötig, da in letzter Zeit immer regelmässiger Anfragen aus der ganzen Welt kommen, mit der Bitte um Unterstützung beim Starten und begleiten eines Morgentreffen in den unterschiedlichsten Unternehmen. Meine Arbeit in der Stommel Haus Akademie ist mir jedoch weiterhin extrem wichtig und vorrangig! Daher musste ich schon einige Anfragen ablehnen, da ich nicht tagelang in anderen Unternehmen und Organisationen arbeiten kann.

Dementsprechend habe ich mir Gedanken gemacht, was möglich ist. Natürlich kann ich Remote weiterhelfen und um die dafür notwendigen Rahmenbedingungen abzustecken und auch proaktiv zu erleutern, was meine Kompetenzen und Fähigkeiten sind, habe ich die Webseite komplett überarbeitet. Auch das alte Logo und der ehemalige Podcast „Hin & Zurück“ wurden erneuert. Ab sofort gibt es den „Stephan Löttgen Podcast“ mit Themen rund um meine Schwerpunkte: Organisations-Katalyse im Sinne von Gebhard Borck, Morgentreffen im Sinne von 2 Second LEAN und The LEAN Deal, sowie Führung nach Ansätzen von Mark Poppenborg.

Ich freue mich auf Feedback, Kritik und eine LEAN-Community-Lektorenteam! 😉 Also, wer Fehler findet, bitte sagt Bescheid, ich korregiere dann gerne.

Beste Grüße

Stephan

Menschen sind „Im Grunde #LEAN“

Da lag sie auf dem Boden im #Supermarkt, sie wurde leider verloren. Ich musste zwei Mal hin schauen, bis ich erkannt habe, dass es sich um eine „echte“ #kanban handelt. Nicht aus dem #Warenmanagement des Supermarktes, nein! Ich denke, sie hängt sonst mit einem Magneten und einem abwaschbaren Folienstift zusammen an einem Kühlschrank und wird immer dann beschrieben, wenn etwas droht auszugehen. Vielleicht auch erst, wenn etwas ausgegangen ist. Die Karte wird dann mit in den Supermarkt genommen um alles zu beschaffen, was auf ihr steht. Anschließend wäscht man die Bestellungen ab und hängt die leere Karte zurück an ihren Ort. Ja, das ist doch ein KANBAN-Kreislauf, wie er im Lehrbuch steht!? Oder eben nicht. Denn er ist aus dem Leben entsprungen und es hat ihn sich einfach jemand aus eigenem Antrieb ausgedacht. Ohne eine #Strategie, ein Black-Belt oder eine Jahresziel-Vereinbarung.

Rutger #Bregmann behauptet in seinem Buch „Im Grunde gut“, dass der #Mensch eben keine Böse Natur hat. Ich behaupte, dass der Mensch „Im Grunde #LEAN“ ist! Man muss es ihm nicht bei bringen. Das wurde nur mit sehr viel Aufwand über viele Jahrzehnte hinweg ab trainiert. Man muss dieser ursprünglichen #Gewohnheiten einfach nur Raum geben, sich wieder zu entfalten… #imgrundelean

Star Wars oder StarTrek?

Ich beschäftige mich gerne mit Utopien, da ich glaube, dass wir von der Vergangenheit nichts neues lernen. Was natürlich nicht bedeutet,dass uns die gemachten Erfahrungen hervorragende Entscheidungsgrundlagen bieten. Um es deutlich zu machen, eine Utopie ist gewollt fiktiv, damit man vollständig unabhängig von der Gegenwart, einen „neuen Entwurf“ skizzieren kann. Keine perfekt durchdachte Lösung, kein Plan. Warum kein Plan?! Bislang wurde und wird auch aktuell noch das Meiste geplant. Doch genau darin sehe ich eine der massiven Schwachstellen in unserer aktuellen Gesellschaft, noch viel krassere Auswirkungen hat die Planung auf unsere Wirtschaft. Warum? Da kaum noch einer der Pläne aufgeht! Warum das? Möglicherweise, da sich die Geschwindigkeit unserer „Zwischenmenschlichkeit“ massiv gesteigert hat. Unsere Gesellschaft wird vom technischen Fortschritt sehr gut trainiert. Sehr viele Menschen auf dieser Erde sind in den letzten 20 Jahren zu skrupellosen Entscheidern, Hardcore-Konsumenten der Marke „Geiz ist Geil“ und Kommunikations-Zombies mutiert. Ein gutes Beispiele dafür, ist die anhaltende Diskussionen über einfach alles. Eine Zeit lang war ich der Überzeugung, dass ein Notstand zu mutigen Lösungsversuchen führt. Betrachtet man die Klimakriese, die seit ca. 30 Jahren bekannt ist, wird man masslos enttäuscht. Die Debatten und das Abwiegen von Fakten und Maßnahmen nimmt kein Ende. Bevor Irgendwer die Klimakriese abwendet, „diskutieren wir uns lieber tot“. Eines der absoluten Totschlag-Argumente ist: Wir haben das mal durchgeplant, dass wird nicht funktionieren! Klar, es gibt immer die Interessen von Investoren, die sehr egoistisch ihre Gewinnsteigerung fixieren. Nur, wie kann jemand etwas durchplanen, in einer Zeit, in der ein einziger YouTube-Beitrag von einem vorher politisch nicht stattfindenden Musiker, einige unserer Volksparteien „zerstört“?! Aber das ist ja nur eines der vielen Themen, bei dem wir in der Illusion festhängen, alles zu wissen und alles bedacht zu haben. Was wir nach meiner Überzeugung nicht können, da die Zukunft einfach zu viele Variablen hat. Zuviele Zufälle die kein Mensch und schon garkein Computer berechnen kann. Wobei wir uns zunehmend auf diese Berechnungen verlassen. Da Berechungen ein Gefühl von Zuverlässigkeit geben. Also wird konsequent alles abgelehnt, was sich nicht berechnen läßt. Es führt in vielen Regionen dieser Welt zu einem politischen Umdenken, dass positive, wie negative Auswirkungen haben wird. Bleibt es doch das Ziel der Allgemeinheit, in Frieden und glücklich zusammen zu leben. Das alleine, ist wiederum anderen Institutionen nicht genug. Denn schon seit tausenden von Jahren ist bekannt, dass man mit Angst sehr viel Macht ausüben kann. Dieser Umstand hat schon zu sehr viel Leid geführt und bedarf, von Generation zu Generation, viel Kraft um gestärkt aus der Angst zu wachsen. Was uns am Ende bleibt, ist die gemeinsame Anwesenheit auf diesem Planeten. Was wir daraus machen? Das wiederum ist eine Frage der Kommunikation und der Art, wie wir mit Ungewissheit, Angst und der Aufgabenteilung umgehen. Ganz besonders jedoch, wie wir miteinander umgehen und einander vertrauen.

Die beiden ersten „Utopien“, die mir in meinem Leben begegnet sind, waren erst die Serie StarTrek im Fernsehn der 80ziger Jahre und später Star Wars im Kino. Sinence Fiction ist leider auch keine reine Utopie, da dort meist von der Gegenwart ausgegangen wird. Doch kommt es einer unabhängigen Utopie schon sehr nahe. Was ist der Unterschied zwischen Star Trek und Star Wars? Na, der Titel sagt doch schon alles! Wollen wir „wandern“ oder „kämpfen“?! Da sollten wir tiefgehend drüber nachdenken, wenn wir täglich handeln. Zu wanden, bedeutet für mich, dass ich etwas neues entdecken kann. Das man gemeinsam eine Weg beschreiten will und auch bereit ist darüber offen und ehrlich zu sprechen. Letzteres würde mir persöhnlich die Angst vor vielen Dingen nehmen. Da wir leider aktuell noch sehr viel besser im Kämpfen konditioniert sind, steuern wir eher auf Star Wars zu.

Die Ursachen sind so vielschichtig, wie guter Baumkuchen. Ich bin Müde diese von allen Seiten zu betrachten und zu diskutieren, was notwendig war und was nicht. Das hilft uns zukünftig auch nicht direkt weiter. Was mich jedoch interessiert, ist die Frage nach dem: Loslassen. Warum zögern wir loszulassen? Hat das mit der Entwicklung der letzten dreißig Jahre zu tun? Sind wir zu sehr an Sicherheit und Kalkulation gewöhnt, als das wir einfach mal machen?! Ich werde es aufmerksam verfolgen und bin gespannt, was uns die Zukunft bringt. Das es mitunter sehr positiv ausfalle könnte und vielleicht doch aus den „Kriegern“ eine neugierige „Pfadfindertruppe“ werden kann, dass versuchen die Mitarbeiter der Stiftung „FuturZwei“ sichtbar zu machen.

Viel Vergnügen beim Träumen und stöbern: www.futurzwei.de

Reinventing the PodCast

Wie Du vielleicht schon weißt, habe ich in der Zeit vom 21.01.20 bis 02.03.20 den Podcast „Hin & Zurück“ veröffentlicht. Von „Raabe & Kampf“ inspiriert, war mir besonders wichtig, dass ich ohne großen Aufwand aufnehme. Einfach mal machen, dass war die Strategie. Hat soweit ganz gut geklappt. Was ich jedoch festgestellt habe, im beruflichen Zusammenhang, sind mir schnell die Themen ausgegangen. Ich habe daher beschlossen, den Podcast von meiner Arbeit zu entkoppeln. Ausserdem werde ich das ganze Konzept, Fahrt zur Arbeit und Zurück, erweitern.

Vor ein paar Tagen habe ich einen sehr guten Podcast von Anchor.fm gehört. Dort wird beschrieben, wie Anchor zum Beginn der Plattform gedacht war. Als tägliches Community-Kollaborations-Werkzeug, in dem man tausende von Aufnahmeschnipsel zu einem TagesCast zusammenstellt. Das hat mich sehr inspiriert. Was, wenn wir mit vielen Menschen einen Podcast machen und diesen aus den unterschiedlichsten Bereichen, Situationen und Regionen heraus aufnehmen. Mal sehen, was ich aus der Idee so machen kann.

Nach langem „Hin & Her“ , habe ich jetzt entschieden, den Podcast „Hin & Zurück“ online zu lassen. Ich werde für die neuen Formate ein weiteres Konto einrichten und Euch hier in Kürze darüber berichten…

einfach-lean.de wird ab sofort weitergeleitet

Hallo Lean-Interessierte,

im Herbst 2018 habe ich mit einer Hand voll „2 Second Lean“-Fans eine deutschsprachige Anlaufstelle für „einfaches Lean“ gestartet. Unter der Webadresse www.einfach-lean.de konnte man bislang alle Informationen zur deutschen Übersetzung von Paul Akers Buch „2 Second Lean“ auf dieser Webseite nachlesen. Seit dem erstellen der Webseite hat sich in der deutschsprachigen Lean-Community sehr viel verändert. Ich selbst habe über die Internationalen Kontakte in der „2 Second Lean – Community“ hinaus, viele sehr gute Beziehungen zur LeanBase aufgebaut. Ob über den LeanStammtisch von Janine Kreienbrink, oder die vielen sehr guten Kontakte in den verschiedenen Netzwerken.

Als wir die einfach-lean-Seite ins Netz gestellt haben, war die LeanBase noch die „LeanKnowlegeBase“ und bei weitem nicht so gut aufgestellt wie jetzt. Die Webseite hat sich massiv verbessert und auch die Inhalte sind viel allgemeiner geworden. Vor einigen Wochen, wurde selbst der Link zu Pauls Buch in der Abteilung „LeanBooks“ aufgenommen. Dort findet Ihr das kostenlose Buch und auch einen Link zu meinem persönlichen Profil bei der LeanMap. Solltest Du Dich also für einfaches Lean oder auch jegliche andere Art von Lean interessieren, dann bist Du bei der LeanBase sehr gut aufgehoben.

Da es nach meinem Empfinden nicht weiter notwendig ist, eine separate Webseite für einfaches Lean zu betreiben, leite ich ab sofort die URL „www.einfach-lean.de“ direkt zur LeanBase weiter. Das LeanBase-Team macht dort einen so guten Job, dass ich das gerne so unterstützen möchte.

Beste Grüße und bleibt Gesund
Stephan Löttgen

Wie einige vielleicht in meinem Beitrag zu „Klarheit und Achtsamkeit“ gelesen haben, möchte ich den Fokus für Soziale Medien schärfen. Heute beginne ich mit der Auflösung von zwei Benutzer-Profilen und den daran gelegenen Plattformen.

Ab Heute bin ich nicht mehr bei Xing und Facebook zu erreichen. Über den Facebook Messenger bin ich weiter zu erreichen. Wer sich weiter beruflich mit mir vernetzten möchte, der kann das per LinkedIn tun.

Klarheit und Achtsamkeit

Aktuell betreibe ich, mit einem klaren Fokus auf die berufliche Entwicklung, einen Account bei Facebook, Xing, LinkedIn, Instagram und YouTube. Darüber hinaus veröffentliche ich einen Podcast und eine öffentliche Facebook-Seite. Meine Nachrichten sende und empfange ich per WhatsApp, Telegram, Voxer und Facebook-Messenger.

Wie sagt man so schön, zu viele Köche verderben den Brei. Es geht eindeutig zu viel Zeit dabei drauf, all die Kontakte und Informationen zu pflegen und zu bearbeiten. Besonders die Frage nach dem Sinn, diesen Aufwand zu betreiben. Es gilt auch hier das Prinzip des Bedarfes. Wer Interesse an meiner Arbeit bei Stommel Haus hat, oder etwas über meine Ideen zur Gemeinwohl- und Postwachstums-Ökomumie hat, kann sich in Zukunft über meine Webseiten, LinkedIn oder meinen Podcasts informieren. Ich werde die anderen Dienste nicht mehr nutzten, da sie eine Zeitverschwendung darstellen.

Ich bin erschrocken, wie schnell man in die „Tretmühle“ des Social Media abrutscht und sich im ständigen Aktualisieren, Teilen und Posten verliert. Ich bin seit 2005 immer in irgendeiner Weise im Netz präsent und aktiv. Zwischen 2013 und 2016 habe ich schon mal eine Auszeit von Facebook genommen. Inzwischen muss ich feststellen, dass der Nutzen dem Aufwand nicht mehr gerecht wird. Daher freue ich mich auf sehr viel Zeit, die ich in Zukunft sparen werde. Mal sehen, wann ich die Nachrichten-Dienste ausdünne…

#AendereWasDichNervt

regional: Repair Café Wiehl

Ich lese im Februar 2020 das Buch „Die Kultur der Reparatur“ von Wolfgang M. Heckl und begebe mich direkt auf die Suche nach Repair Cafés in meiner Region. Das erste finde ich in Wiehl, dort hat unter anderem Claudia Wachtendonck das Reparieren wieder kultiviert. Super Sache, der ich in Kürze mal auf den Grund gehen werde.

http://repaircafe-wiehl.de

Podcast „Hin & Zurück“

Die ersten Zehn Episoden sind bereits im Kasten. Es fühlt sich gut an und ich werde dieses Format in jedem Fall weiter ausbauen. Wie es dazu gekommen ist, dass kann ich Dir gerne erzählen.

„Kannst Du nicht mal Videos, oder so einen Podcast machen?“

Ein Gesprächspartner während eines LeanStammtisch Anfang 2019

Ich kann garnicht genau sagen wieviele Stunden ich Recherchiert habe, um herauszufinden, wie man einen Podcast veröffentlichen kann. Ich habe 2007 einen Podcast mit Apple Garageband aufgezeichnet, jedoch nie veröffentlicht. Ich wusste wie, jedoch nicht wo und was ich tun muss. Ich selbst bin sehr großer Fan von verschiedenen Podcast-Formaten:

Meditation, Coaching & Life / Der Podcast mit Michael „Curse“ Kurth

Der Bewohnerfrei Podcast mit Tobias Beck

ICH WIR ALLE Selbst + Team + Werte-entwicklung

Raabe & Kampf

Um mal ein paar Beispiele zu geben. Ich mag sie alle und höre meisten durcheinander, je nach Laune. Beim letzten Beispiel, dem von Raabe & Kampf, steht oben rechts auf der Webseite, ein interessanter Link. Dem bin ich gefolgt und habe gleichzeitig die ersten zehn Folgen des Podcast verschlungen. Melanie und Laura sitzen ganz unaufgeregt zusammen und sprechen über interessante Themen aus Ihrer Selbstständigkeit, bzw. dem Leben. Keine aufwendigen Audioeffekte, keine Schnitte, keine Storybook. Einfach die Beiden im Gespräch. Wow, dass hat mich beeindruckt, denn ich war von mehreren Stunden aufwand pro Episode ausgegangen. Ich hatte mich schon meiner Familie gegenüber in der Rechenschaft gesehen, dass ich diese Zeit privat investieren muss, oder mich in Gesprächen mit Ralf Stommel gesehenen. Aber so einfach hatte ich bis dahin noch nicht gedacht. Also aufwand gering halten und dann benötige ich nurnoch 45 Minuten in der Woche für die Aufzeichnung. Ist doch super.

Ob das nicht noch besser geht? Ich benötige einen Rahmen für alles, was könnte das sein? Während ich den „Raabe & Kampf“ Podcast so vor mich hin gehört habe, ist irgendwie der Knoten geplatzt. Ich habe jeden Morgen ca. 20 ungenutzte Minuten auf dem Weg zur Arbeit. Die Fahrt begrenzt die Aufnahme. Prima. Weitere 20 Minuten auf dem Weg zurück. Das sind genau die 40 Minuten, die eine Episode dauern soll. Gut, der Name lag auf der Hand. Die Tonqualität ist so nicht die Beste, jedoch geht es ja auch um den Inhalt.

Der Inhalt wiederum ist ungeschnitten, lebendig und möglicherweise sehr „zäh“ zu konsumieren. Durch den Verkauf und das Morgentreffen, habe ich schon so manches Feedback und auch scharfe Kritik zu meinen Monologen bekommen. Natürlich möchte ich besser kommunizieren, jedoch fehlt mir die Möglichkeit der Reflektion. Die bietet mir der Podcast. Wer mag hört mal rein, wem das zu anstrengend ist, auch gut. Wie heißt es so schön: Man kann den Gaul nur zur Tränke führen, saufen muss er selbst. Ich hoffe auf ausreichend Kritik und Anregungen, da ich gerne zurückgeben möchte, was ich so wohlwollend erhalten habe.

An dieser Stelle möchte ich gerne abschließend einladen, mich einfach mal zu begleiten. Hin & Zurück, vier mal die Woche und immer aus meinem Kopf direkt und ungeschnitten in Dein Ohr. Ein Erfahrungsbericht zur Entwicklung der Stommel Haus Akademie, gepaart mit täglichen Eindrücken aus meinem Arbeitsalltag.

Hin & Zurück – Stephan Löttgen über #AendereWasDichNervt

Viel Spaß beim Hören!

Ändere was Dich nervt!

„Wir sind die, auf die wir gewartet haben.

Als im Dezember 2016 die Aufforderung kam, sich mit dem Thema „Lean Production“ auseinandersetzen, hatte ich eine KVP Bruchlandung und 3 Jahre Handwerk hinter mir. Für mich war eines klar: Wenn ich mich nochmal in dieses Thema stürze, dann muss der Ansatz zu mir passen.

Ich suchte nach Begriffen wie „Lean+Holzbau“ oder „Lean+Handwerk“ und so kam ich zu Paul Akers und einem Satz, der mein Leben so nachhaltig verändert hat, obwohl er so naheliegend ist wie nichts zuvor: „Fix what bugs you“ oder zu Deutsch „Ändere was dich nervt“. Wie einfach und wie anstrengend zugleich!

Mit diesem Satz, der schnell zu meinem Mantra wurde, startete ich in das Abenteuer „2 Second Lean“ und „Stommel Haus Akademie“. Ich lernte so die „LeanBase“ kennen und mit ihr noch mehr dieser netten Menschen. Auf der ganzen Welt verteilt, sind meine Lean-Freunde und alle haben ein gemeinsamen Ansatz:

#AendereWasDichNervt!

Zulang habe ich vieles einfach immer und immer wieder falsch gemacht. „Die Macht der Gewohnheit“, dass war nicht selten meine Ausrede mir selbst gegenüber. Ich habe mich oft daüber geärgert, dass ich die Dinge aus der Hand gegeben habe, die ich sehr wohl selbst hätte regeln und entscheiden müssen. „Fix what bugs me!“ ist eine Übung. Mit dieser Übung lernt man langsam und kontinuierlich wieder Verantwortung zu übernehmen. Es sind die kleinen Verbesserungen im Alltag, im Beruf und im Leben allgemein, mit denen man sein Selbstvertrauen stärken kann. Jedes gescheiterte „Mini“-Projekt ist eine Erfahrung an der ich wachsen kann. Ich lerne meine Fähigkeiten und meine Schwächen kennen. Ich lerne mich selbst kennen.

Braucht es dafür ein Mantra? Ein schon religiös anmassendes Ritual? Ja. Was spricht dagegen. Wir Menschen brauchen erwiesenermaßen Wiederholung und Regelmäßigkeit, um uns zu formen. Wie Charles Pépin in seinem Buch „Sich selbst vertrauen“ beschreibt, braucht es einen Rahmen, eine Art Trainingsplan, um sich selbst kontinuierlich zu verbessern. Um zu lernen und sich selbst mit jeder gelungenen Verbesserung, im Leben ein Stück mehr zu vertrauen. Jedoch reicht es nicht dieses Vertrauen auf Vorrat zu halten, denn wie auch wir selbst, entwickelt sich die Welt um uns herum stetig weiter. Das bedeutet, auch wir selbst müssen uns und unser Vertrauen in uns selbst und andere, stetig weiterentwickeln. Die gute Nachricht dabei ist, dass jeder Mensch sein Vertrauen trainieren kann und auch jeder Mensch kann ändern, was ihn nervt.

Also kann ich abschließend sagen, dass sicher, zu diesem Thema, noch nicht alles gesagt ist. Statt ein Neujahresvorsatz, habe ich zwei feste Vorsätze für jeden Tag:

Aendere was dich nervt und verlasse einen Ort immer besser, als du ihn vorgefunden hast.

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