Wie der von mir sehr geschätzte Gebhard Borck, in seinem Buch „Die selbstwirksame Organisation“ schreibt:

Du bist ein guter Coach für die Firmenvorhaben, wenn du die Menschen unterstützt, ihren eigenen Sinn zu suchen und sie sich darin verwirklichen wollen. Zugleich respektierst du die anderen in ihrer Sinnsuche/ -erfüllung. Für die Arbeit nutzt du als zentrales Schlüsselkonzept den Umgang mit Sinnkopplung. Du bist kein Therapeut! Du bleibst in der Firmenumwelt.

Gebhard Borck, Die selbstwirksame Organisation, Die Betriebskatalysatoren

Als ich Gebhards Buch 2020 lass, warf das ein ganz neues Licht auf meine Arbeit bei Stommel Haus. Seit 2017 entwickele ich mich dort in meiner Rolle als „Betriebskatalysator“, ohne diese Fülle an Tätigkeiten treffend beschreiben zu können. Als „Lean-Beauftragter“ gestartet, entwickelt sich meine Rolle fortlaufend mit dem gesamten Unternehmen weiter. Jede Möglichkeit, meine Tätigkeiten mit Kollegen gemeinsam zu bewältigen, nehme ich dankend an. Ich bin mir inzwischen sehr sicher, dass es immer eine sinnvolle Tätigkeit für jeden Kollegen im gesamten Unternehmen gibt. Sinnvoll meint, so zu arbeiten, dass „nichts für die Katz‘ ist“. Wir haben schließlich ein gemeinsames Ziel: die besten Holzhäuser bauen, die es gibt. Seit ich die, von Gebhard beschriebene Betriebskatalyse kenne, kann ich mich bewusster weiterentwickeln. Bislang hatte ich Spitznamen wie „der Pfarrer“ oder „der Professor“, inzwischen weiß ich, dass ich dann eher ein „Coach“ bin. Es ist schön zu wissen, dass auch andere Kollegen in diese Rolle hinein wachsen und wir uns als Betriebskatalysatoren zusätzlich untereinander fördern. Sollte Dich dieses Thema interessieren, möchte ich Dir unbedingt Gebhards Buch empfehlen! Ich verspreche, dass es sich lohnt. Ähnlich wie Mark Poppenborgs Buch „Wir führen anders!„, dass ich als Arbeitsbuch ständig in meiner Arbeitstasche habe. Mark hat in diesem Buch sehr viele hervorragende Beispiele und Impulse geteilt, die ich wiederum mit meinen Kollegen zur gemeinsamen Weiterentwicklung nutze. Das erste Buch, dass ich zur Weiterentwicklung bei Stommel Haus genutzt habe, ist das kostenlose Buch „2 Second Lean“ von Paul Akers. Mit seine einfachen und praktikabelen Erfahrungen, konnte ich bei Stommel Haus die Basis schaffen: „Ändere was Dich nervt„. Mit diesem Prinzip haben wir viele Kollegen aus ihren „Schneckenhäuschen“ gelockt. Natürlich hat sich mit den Jahren auch der Ansatz von Paul weiterentwickelt. Daran angeknüpft, hat Michael Althoff das Buch „The LEAN Deal“ geschrieben, es ergänzt 2 Second Lean um die vielen Blickwinkel der Mitarbeiter und Kunden, ist jedoch auch eigenständig ein brillantes Werk für Einsteiger. Michael ist es gelungen, die verschiedenen Standpunkte so zusammen zu bringen, dass sie jeder gut verstehen und umsetzten kann.

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In den letzten Jahren, bin ich selbst von vielen wunderbaren Menschen gecoacht worden. Egal, ob meine Frau, meine beiden Kinder, mein Bruder, meine Familie, meine Nachbarn, Ralf Stommel, Ute Horstkamp, Martin Wex, Matthias Kraus, Jens Knapp, Micha Mauersberger, Michael Althoff, Ria Diouf, Paul Akers, Marc Braun, Ashley Bailey, Filipe Marques, Alexander Gaertner, Vincent van der Lubbe, Oliver Conger, Götz Müller, Peter Adenäuer, Franziska Gütle, Dr. Andreas Zeuch, Janine Kreienbrink, Michael Retzlaff und viele mehr noch, sie coachen mich fortlaufend im regelmäßigem Austausch. Darüber hinaus ist es eben auch ganz entscheiden, an welchen Menschen man sich selbst weitläufig orientiert. Anders gesagt: „Wessen Erfahrungen nutze ich zur eigenen Weiterentwicklung, auch wenn ich nicht immer im persönlichen Kontakt mit den Menschen stehe.“ Auch hier möchte ich gerne einige Beispiele teilen: Hillman Curtis (R.I.P.), Dr. Gerhard Wohland, Mario und Marlene Buchinger, Mark Poppenborg, Mark Lambertz, Niko Paech, Gebhard Borck, Heiko Kolz, Christian Bäumer, Laurin Hahn, Dave Grohl, Svenja Hofert, Joan Hinterauer, Richard David Precht, Conny Dethloff, Gunter Dueck, Stefan Sagmeister, Harald Welzer, Rutger Bregman, Dr. Simon Springmann, Lars Vollmer, Laura Kampf, Melanie Raabe, Alfred Adler, Bodo Antonic, Kaivalya Kashyap, Norman Bodek (R.I.P.), Martin Permantier, Gitta Peyn, Gerald Hüther, Klaus Eidenschick, Étienne Wenger, Niklas Modig, Chriatiane Amini, Anders Indset, Mari Furukawa-Caspary, Ingo Stoll, David Allen, Stefan und Daniela Röcker, Christian Böhler, Tim Riedel, Jeffrey Liker, Conrad Amber und viele viele mehr. Alle diese Menschen nehmen Einfluss auf mein Denken, Handeln und Wirken. Wie sagt man so schön:

Du bist die Summe derer, die dich umgeben​.

Volksmund
Über 100 Lean-Freaks beim Global Lean Leadership Summit 2018 in Windeck

Die vielen Gedanken dieser Menschen sind wertvoll und wegweisend. Sie inspirieren mich in meinem eigenen Handeln. Aus dem Buch „MTIV – Process, Inspiration and Practice for the New Media Designer“ stammt dazu die folgende Passage:

INSPIRATION
Alljährlich werden zahlreiche Bücher zur Ideengenerierung veröffentlicht. Ich besitze einige… und es hat nicht funktioniert. Nach meiner Erfahung generiert man Ideen nicht – man bettelt darum, borgt oder klaut sie. Klingt zynisch. Ist es aber nicht. Ideen und Inspiration können einfach weg und unerreichbar sein – meistens dann, wenn Sie sie dringend brauchen. Indem Sie die Fähigkeit entwickeln, übrall Inspiration zu sehen und diese, egal woher sie kommt, für Ihre eigene Arbeit zu nutzen, machen Sie wieder etwas Unsichtbares sichtbar – Ideen und Inspiration.

Hillman Curtis 2003 Making the invisible visible

Das alles hat bei mir und meiner Arbeit bei Stommel Haus gepasst und geholfen. Du bist nicht ich, daher hier auch der „bunte Strauss an Menschen“ die mich beeinflusst haben, da für dich sicher nicht alle interessant sind. Du bist auf der Suche nach Deinem Weg, für Deine Organisation zu einer gemeinschaftlichen Weiterentwicklung? Ich lade Dich ein, hier auf meiner Webseite die notwendige Inspiration zu finden. Vielleicht versuchst Du einfach mal ein Morgentreffen mit Deinem Kollegen zu machen. Oder Ihr startet mit Prinzipien und regelmäßigen Verbesserungen. Wie Ihr es macht, ist eigentlich zweitrangig – wichtig ist allein zu starten. Es gibt dazu zwei gute Bücher mit den notwendigen „Rezepten“: „2 Second Lean“ und „The LEAN Deal„.

Gruß Stephan