Kategorie: gehört

Diese Hörbücher fand ich wie folgt…

gehört: Reaktion auf eine Kriese

Drei Podcast Folgen und im Grunde ein Thema:

Persönlichkeitsentwicklung als Reaktion auf eine Krise.

(Gut, es geht auch noch um mehr. Jedoch habe ich das Gefühl, dass schwingt als Basis-Thema durch…)

Raabe & Kampf: Ch-ch-ch-changes
https://lnkd.in/gRk4v2S

Bewohnerfrei: Mit Michael „Curse“ Kurth und Tobias Beck
Teil 1: https://lnkd.in/gp24tMx
Teil 2:
https://lnkd.in/gzxZcxt

Ich.Wir.Alle.: Mit Christoph Burger und Martin Permantier
https://lnkd.in/ggJhCxD

Wie reagierst Du auf eine Krise? Was steht Dir im Weg? Woran arbeitest Du, um Dich zu entwickeln?

#persönlichkeitsentwicklung #krise #podcast #raabeundkampf #bewohnerfrei #curse #ichwiralle #christophburger

gehoert: Wie Mel & Laura sich organisieren

Hier geht es zum Podcast.

Ich lese „Getting Things Done“ und das regelmäßig, da ich es als Arbeitsbuch verstehe. Täglich tüfteln meine Frau und ich an unserer Weise, den Familienalltag zu organisieren. Im Betrieb, habe ich den Spagat zwischen geplanter Arbeit im Team, wie auch der selbstorganisierten Arbeit im Rahmen der Stommel Haus Akademie zu meistern. Die Anforderungen sind so komplex, dass ich selbst seit Jahren, wie besessen an meiner Selbstorganisation arbeite. Das Ergebnis ist gut, jedoch erkenne ich die Fehlerquelle. Dinge zu kopieren ist am Anfang gut, jedoch bleibt wichtig zu verstehen, dass man das kopierte unbedingt an sich selbst anpassen kann. Davon hängt ab, ob es funktioniert, oder scheitert.

Ich habe so viele Dinge ausprobiert, dass jetzt garnichts mehr funktioniert.

Lange Zeit dachte ich, es sei wichtig, die Dinge so umzusetzen, wie sie andere tun. Was mir diese Annahme für Steine in den Lebensweg gelegt hat, dass möchte ich nicht wissen. Erst seit ein paar Jahren verstehe ich, dass es meine Version des Lebens ist, welche für mich funktioniert. Ich lese „Getting Things Done“ von David Allen so oft, da ich nicht sein System kopiere, sondern meines Verfeinern möchte. Mein Erlebtes mit seinem Erlebtem vergleiche und nachdenke, was ich vielleicht ausprobieren könnte. Das geht nicht von Heute auf Morgen, dazu braucht es Zeit. Im Jahr 2009 habe ich ca. 10 Bücher über Selbstorganisation gelesen und keines hat mich weitergebracht. Ich war verzweifelt und habe beschlossen, keines der Systeme zu nutzen. Dann habe ich intuitiv im Alltag die zuvor gelernten Dinge so angewendet, dass sie funktioniert haben. Ich habe sie angepasst und verfeinert. Als ich „Getting Things Done“ gelesen habe, War das die hochkonzentrierte Version eines Erfahrungsbericht von David Allen. Kein Allerheilmittel. Keine universale Lösung aller Probleme. Was David Allen auch nicht für sich beansprucht. Er versteht das ähnlich und rät daher die Vorschläge aus seinem Buch zu testen und selbst herauszufinden, was für einen selbst funktioniert. Daher auch ein Arbeitsbuch, ich schaue immer mal wieder, wie David es gemacht hat und manchmal passe ich meine Weise an.

Genau so, wie David Allen, sehen das scheinbar auch Melanie Raabe und Laura Kampf. Sie berichten in dieser Episode des Podcast „Raabe & Kampf„, über ihre Wege den Alltag zu organisieren. Sehr unterhaltsam und mit wirklich guten Empfehlungen, ist dieser Podcast eine tolle Ergänzung zu dem Inhalt von GTD.

Viel Spaß beim Hören und organisieren.

#gehört:“Die Macht der Disziplin: Wie wir unseren Willen trainieren können“ von Roy Baumeister und John Tierney

Dieses Hörbuch ist ein wirklich wertvoller Baustein, in meiner Persönlichkeitsentwicklung. Es geht, wie der Titel schon verrät, um die vielen Möglichkeiten, die einem Menschen zur Verfügung stehen, um die Selbstdisziplin zu trainieren. Wichtig, finde ich, ist die Erkenntnis, dass Selbstdisziplin, ähnlich wie körperliche Arbeit, massiv Energie benötigt. Wie Baumeister und Tierney beschreiben, benötigen wir enorme Mengen an Glukose und andere Energie, um eine gute Entscheidung zu treffen, oder uns selbst an einen Grundsatz zu halten. Gerade durch meine aktuelle Arbeit mit David Allens „Getting Things Done“-Methode, ist mir das Thema Selbstdisziplin besonders wichtig. Überraschender Weise, ist eben David Allens GTD ein ganzes Kapitel in diesem Buch gewidmet. Insgesamt, nehme ich aus diesem Hörbuch mit, dass es ähnlich wie im Kaizen, wichtig ist, mit kleinen kontinuierlichen Schritten dem Ziel näher zu kommen. Ebenso ist es von großer Bedeutung sich immer auf eine Sache zu fokussieren, da man sonst zu wenig Energie für das Tagesgeschäft hat und sich am Ende nichts verbessert.

Sehr empfehlenswertes Hörbuch, dass mir eine wirkliche Hilfe ist. Ich denke, dass ich das Buch auch mehrfach hören werde.

#gehoert: Persönlichkeitsentwicklung statt Karriere (priomyCAST)

Ein wirklich sehr guter Beitrag von den Machern des PriomyCAST. Stell Dir vor, Du tauscht Deine Lebenszeit nicht gegen Geld, sondern gegen die Möglichkeit Deine Persönlichkeit zu entwickeln. Das Geld, dass Du eingetauscht hast, nutzt Du in der Regel dazu Wohlstand zu erwerben. Die Dinge, die Du nicht konsumierst, oder verbrauchst, die gehen irgendwann kaputt. Daher ist alles, was Du gegen Zeit eintauscht vergänglich und irgendwann nicht mehr da. Wenn Du jedoch Deine Persönlichkeit entwickelst, dann kann Dir das niemand mehr nehmen. Dein Leben bekommt einen Mehrwert, bzw. Du erhälst eine für Dich relevante Weiterentwicklung. Fortbildungen sind gut, dienen jedoch mehrheitlich dem Unternehmenszweck. Persönlichkeitsentwicklung dient Dir und Deiner Gesundheit, Zufriedenheit und Deinem persönlichen Glück. Ganz nebenbei erhält Dein Arbeitgeber einen vollständigen, eigenmotivieren, karakterstarken Menschen, bei dem der Begriff „Mitarbeiter“ tatsächlich wieder einen Sinn ergibt.

Momo und die grauen Männer, in Michael Endes Geschichte, sind eine brillante Art unser aktuelles Debakel darzustellen.

Danke für den tollen Beitrag!

#gehoert: Zurück an die Arbeit von Lars Vollmer

Im Rahmen des „Lean Denkens“, der Unternehmensentwicklung und allem was sonst noch so mit dem Wortgespenst „Digitalisierung“ daher kommt, gibt es einen Fels in der Brandung: Lars Vollmer. Von einigen YouTube Beiträgen angesprochen, stolperte ich über dieses Hörbuch. Eingangs war ich schockiert, von einem ausgewiesenen „Lean-Guru“, solche Aussagen zu hören. Im Laufe des Buches wird jedoch klar, dass es mit dem Wandeln in Unternehmen ähnlich ist, wie mit dem Leben auch. Aus Lösungen wachsen Gewohnheiten, irgendwann wuchern diese und man verliert den Überblick. Damit geht auch die Fähigkeit verloren, die Guten von den schlechten Gewohnheiten zu trennen. Das Unternehmen beginnt mit dem abhalten von „Business-Theater“, wie Lars Vollmer es sehr schön nennt. Man hält sich an Aufgaben fest, die nur dem Selbstzweck dienen, jedoch nicht dem Kunden. Der wiederum, ist der einzige, der Kapital in das Unternehmen bringt. Womit die Wertschöpfung dramatisch sinkt und wir wieder bei „Lean-Denken“ wären. Ich bin davon überzeugt, dass in einer sehr großen Anzahl an Unternehmen weltweit, dieses Problem die Hauptursache für unzufriedene Kunden, schlechte Erträge und besonders unzufriedene Mitarbeiter ist. Firmen die nicht erfolgreich sind, sehr oft unter diesem Problem. Wie sagt man im Volksmund so schön: „Der Fisch stinkt vom Kopf her.“ Soll in diesem Fall heißen, dass es nur durch ein Umdenken in der Unternehmensführung gelingt, dieses Problem zu beseitigen. Das ist auch keine Methode, oder irgendein neues System – einfach nur eine Erkenntnis. Nicht ganz leicht, aber sehr wirkungsvoll im Ergebnis. Ich empfehle jedem, der sich in einer Führungsposition befindet, hör dir dieses Buch an, oder lies es!

Mehr zu Lars Vollmer und dem intrinsify.me Netzwerk findest Du hier: www.larsvollmer.com, www.intrinsify.me

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#gehört: „Dein Ego ist dein Feind“ von Ryan Holiday

Meine lieber Freund Filipe aus Portugal hat mir das Buch empfohlen. Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal ausdrücklich für den Tipp bedanken! Eingangs wirkt das Hörbuch etwas sehr stark an die Leidensfähigkeit, oder die stoische Selbstlosigkeit angelehnt. Ich habe zwischendurch tatsächlich erstmal meine Kenntnisse zum Thema „Stoiker“ auffrischen, bzw. großzügig ergänzen müssen. Jedoch hat sich das ganz besonders gelohnt. Zumal es ein sehr gutes Gefühl ist, wenn man feststellt, dass man unbewusst doch in einigen Punkten gut aufgestellt ist. Ich habe im Laufe des ersten Lehrjahres als Zimmerer gelernt, dass das mit dem Lernen wie Zähneputzen ist. Man sollte es nicht all zu oft schlunzen. Was mich am Ende sehr beeindruckt hat, ist der Blickwinkel auf meine Selbsteinschätzung und der daraus resultierenden Fehleinschätzung. Oft suche ich nach der Bestätigung im Aussen. Was ich bislang vergessen, oder schlicht einfach nicht bemerkt habe, ist das Ego als Berater. Das ist genau so zum Scheitern verurteilt, wie externe Unternehmensberater. Zu weit weg vom eigentlichen Geschehen um gute Entscheidungen zu beeinflussen. Wenn man das Ego jedoch in der Lage ist, zu beobachten, dann kann man es nutzen. Ein prima Arlamsystem…

Ein sehr gutes Buch, dass ich jeder Führungskraft und auch privat empfehlen kann!

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