Autor: loettgen (Seite 2 von 5)

einfach-lean.de wird ab sofort weitergeleitet

Hallo Lean-Interessierte,

im Herbst 2018 habe ich mit einer Hand voll „2 Second Lean“-Fans eine deutschsprachige Anlaufstelle für „einfaches Lean“ gestartet. Unter der Webadresse www.einfach-lean.de konnte man bislang alle Informationen zur deutschen Übersetzung von Paul Akers Buch „2 Second Lean“ auf dieser Webseite nachlesen. Seit dem erstellen der Webseite hat sich in der deutschsprachigen Lean-Community sehr viel verändert. Ich selbst habe über die Internationalen Kontakte in der „2 Second Lean – Community“ hinaus, viele sehr gute Beziehungen zur LeanBase aufgebaut. Ob über den LeanStammtisch von Janine Kreienbrink, oder die vielen sehr guten Kontakte in den verschiedenen Netzwerken.

Als wir die einfach-lean-Seite ins Netz gestellt haben, war die LeanBase noch die „LeanKnowlegeBase“ und bei weitem nicht so gut aufgestellt wie jetzt. Die Webseite hat sich massiv verbessert und auch die Inhalte sind viel allgemeiner geworden. Vor einigen Wochen, wurde selbst der Link zu Pauls Buch in der Abteilung „LeanBooks“ aufgenommen. Dort findet Ihr das kostenlose Buch und auch einen Link zu meinem persönlichen Profil bei der LeanMap. Solltest Du Dich also für einfaches Lean oder auch jegliche andere Art von Lean interessieren, dann bist Du bei der LeanBase sehr gut aufgehoben.

Da es nach meinem Empfinden nicht weiter notwendig ist, eine separate Webseite für einfaches Lean zu betreiben, leite ich ab sofort die URL „www.einfach-lean.de“ direkt zur LeanBase weiter. Das LeanBase-Team macht dort einen so guten Job, dass ich das gerne so unterstützen möchte.

Beste Grüße und bleibt Gesund
Stephan Löttgen

Wie einige vielleicht in meinem Beitrag zu „Klarheit und Achtsamkeit“ gelesen haben, möchte ich den Fokus für Soziale Medien schärfen. Heute beginne ich mit der Auflösung von zwei Benutzer-Profilen und den daran gelegenen Plattformen.

Ab Heute bin ich nicht mehr bei Xing und Facebook zu erreichen. Über den Facebook Messenger bin ich weiter zu erreichen. Wer sich weiter beruflich mit mir vernetzten möchte, der kann das per LinkedIn tun.

gesehen:“Van Bo: LERNEN DURCH DIE CROWD“

Was für ein großartiger Mensch und Denker. Wie anti-autoritär, ist womöglich der erste Gedanke, den viele haben wenn sie diesen Beitrag schauen. Der Professor muss die Studenten doch führen und im Griff haben?! Macht Van Bo doch auch. Er führt durch Vertrauen und schafft einen Raum für lernende. Er sieht sich selbst als Lernenden und dient zugleich den Studenten als Schutz. Schutz vor was?! Vor dem Wissen, dass sie anderenorts im Bildungssystem verfolgt. Teilweise so eingestaubt, dass es nicht mal dazu dient die Probleme von vor hundert Jahren zu lösen. Noch viel weniger, um die Probleme von Heute zu lösen, oder die Menschen darauf zu trainieren generell spontan Probleme lösen zu können. Van Bo ist einer dieser Menschen, die sich selbst darauf trainieren, nicht die Probleme von Morgen mit Lösungen von Gestern zu bekämpfen. Er tanzt sinnbildlichen mit den Problemen von Heute und lernt dabei die verrücktesten Ideen kennen.

Ich mag Van Bo sehr gerne. Nicht nur, weil ich ihn als Architekt sehr schätze. Er ist ein sehr feiner Mensch und auch für mich ein gutes Vorbild.

Zur Webseite von FuturZwei

www.hartzivmoebel.de

gesehen: Pomplamoose & dodie mit Monster

Was bitte ist das?! Mein erster Gedanke, als ich die ersten fünf Songs von diesen begnadeten Musikern gehört habe. Ich habe selbst früher mit genügend Kooperationen versucht musikalisch ein Bein auf den Boden zu bekommen, da gab es jedoch noch kein YouTube und vor allem kein Patreon! Was für eine großartige Möglichkeit für Künstler sich zu finanzieren. Nicht nur Pomplamoose nutzen diese Möglichkeit in Kombination mit Youtube und Instagram, z.B. auch die gute Laura Kampf, der HABU oder Simone Giertz findet Ihr dort. Wer den „American Way of Life“ nicht so gerne unterstützen mag, der kann auch bei der französischen Plattform Tipeee verschiedene Künstler unterstützen. Die deutsche Plattform Steady möchte ich zukünftig ggf. für die Produktion meines Podcast und für einen Blog nutzen. Mal sehen…

So, jetzt jedoch zurück zur Musik! Was für ein großartiges Kunstprojekt Pomplamoose ist, kann man sehr gut über Ihren Kanal bei YouTube sehen und besonders hören! Die scheinbar unendliche Kreativität, die sich in den verschiedenen Kombinationen von Songs und Interpreten abzeichnet, ist einfach beeindruckend. Manchmal, wenn ich so wie jetzt an einen Beitrag für meinen Blog schreibe, dann höre ich stundenlang die Songs. Das spannende ist ja, dass es sich anfühlt, wie Radio. Ständig wechselnde Songs, von unterschiedlichen Interpreten, nur immer von der gleichen wunderschönen Stimme vorgetragen. Wer mag, der bekommt auch Musik von Natalie und Jack, auf CD oder per Streamingdienst. Die zwei sind verheiratet und bilden den Kern der „Supergroup“ von sich ständig wechselnden Musikern. Oft findet man Songs, die beide ganz alleine performen. Sie haben auch Solo-Projekte, die mich wiederum nicht so sehr interessieren, da mich die Kollaboration von Künstlern einfach fesselt.

Ich hoffe, dass Dir dieser Wink mit dem Zaunpfahl einige Stunden mit schönster Musik bescheren. Viel Spaß beim reinhören!

gehoert: Wie Mel & Laura sich organisieren

Hier geht es zum Podcast.

Ich lese „Getting Things Done“ und das regelmäßig, da ich es als Arbeitsbuch verstehe. Täglich tüfteln meine Frau und ich an unserer Weise, den Familienalltag zu organisieren. Im Betrieb, habe ich den Spagat zwischen geplanter Arbeit im Team, wie auch der selbstorganisierten Arbeit im Rahmen der Stommel Haus Akademie zu meistern. Die Anforderungen sind so komplex, dass ich selbst seit Jahren, wie besessen an meiner Selbstorganisation arbeite. Das Ergebnis ist gut, jedoch erkenne ich die Fehlerquelle. Dinge zu kopieren ist am Anfang gut, jedoch bleibt wichtig zu verstehen, dass man das kopierte unbedingt an sich selbst anpassen kann. Davon hängt ab, ob es funktioniert, oder scheitert.

Ich habe so viele Dinge ausprobiert, dass jetzt garnichts mehr funktioniert.

Lange Zeit dachte ich, es sei wichtig, die Dinge so umzusetzen, wie sie andere tun. Was mir diese Annahme für Steine in den Lebensweg gelegt hat, dass möchte ich nicht wissen. Erst seit ein paar Jahren verstehe ich, dass es meine Version des Lebens ist, welche für mich funktioniert. Ich lese „Getting Things Done“ von David Allen so oft, da ich nicht sein System kopiere, sondern meines Verfeinern möchte. Mein Erlebtes mit seinem Erlebtem vergleiche und nachdenke, was ich vielleicht ausprobieren könnte. Das geht nicht von Heute auf Morgen, dazu braucht es Zeit. Im Jahr 2009 habe ich ca. 10 Bücher über Selbstorganisation gelesen und keines hat mich weitergebracht. Ich war verzweifelt und habe beschlossen, keines der Systeme zu nutzen. Dann habe ich intuitiv im Alltag die zuvor gelernten Dinge so angewendet, dass sie funktioniert haben. Ich habe sie angepasst und verfeinert. Als ich „Getting Things Done“ gelesen habe, War das die hochkonzentrierte Version eines Erfahrungsbericht von David Allen. Kein Allerheilmittel. Keine universale Lösung aller Probleme. Was David Allen auch nicht für sich beansprucht. Er versteht das ähnlich und rät daher die Vorschläge aus seinem Buch zu testen und selbst herauszufinden, was für einen selbst funktioniert. Daher auch ein Arbeitsbuch, ich schaue immer mal wieder, wie David es gemacht hat und manchmal passe ich meine Weise an.

Genau so, wie David Allen, sehen das scheinbar auch Melanie Raabe und Laura Kampf. Sie berichten in dieser Episode des Podcast „Raabe & Kampf„, über ihre Wege den Alltag zu organisieren. Sehr unterhaltsam und mit wirklich guten Empfehlungen, ist dieser Podcast eine tolle Ergänzung zu dem Inhalt von GTD.

Viel Spaß beim Hören und organisieren.

Klarheit und Achtsamkeit

Aktuell betreibe ich, mit einem klaren Fokus auf die berufliche Entwicklung, einen Account bei Facebook, Xing, LinkedIn, Instagram und YouTube. Darüber hinaus veröffentliche ich einen Podcast und eine öffentliche Facebook-Seite. Meine Nachrichten sende und empfange ich per WhatsApp, Telegram, Voxer und Facebook-Messenger.

Wie sagt man so schön, zu viele Köche verderben den Brei. Es geht eindeutig zu viel Zeit dabei drauf, all die Kontakte und Informationen zu pflegen und zu bearbeiten. Besonders die Frage nach dem Sinn, diesen Aufwand zu betreiben. Es gilt auch hier das Prinzip des Bedarfes. Wer Interesse an meiner Arbeit bei Stommel Haus hat, oder etwas über meine Ideen zur Gemeinwohl- und Postwachstums-Ökomumie hat, kann sich in Zukunft über meine Webseiten, LinkedIn oder meinen Podcasts informieren. Ich werde die anderen Dienste nicht mehr nutzten, da sie eine Zeitverschwendung darstellen.

Ich bin erschrocken, wie schnell man in die „Tretmühle“ des Social Media abrutscht und sich im ständigen Aktualisieren, Teilen und Posten verliert. Ich bin seit 2005 immer in irgendeiner Weise im Netz präsent und aktiv. Zwischen 2013 und 2016 habe ich schon mal eine Auszeit von Facebook genommen. Inzwischen muss ich feststellen, dass der Nutzen dem Aufwand nicht mehr gerecht wird. Daher freue ich mich auf sehr viel Zeit, die ich in Zukunft sparen werde. Mal sehen, wann ich die Nachrichten-Dienste ausdünne…

#AendereWasDichNervt

regional: Repair Café Wiehl

Ich lese im Februar 2020 das Buch „Die Kultur der Reparatur“ von Wolfgang M. Heckl und begebe mich direkt auf die Suche nach Repair Cafés in meiner Region. Das erste finde ich in Wiehl, dort hat unter anderem Claudia Wachtendonck das Reparieren wieder kultiviert. Super Sache, der ich in Kürze mal auf den Grund gehen werde.

http://repaircafe-wiehl.de

Podcast „Hin & Zurück“

Die ersten Zehn Episoden sind bereits im Kasten. Es fühlt sich gut an und ich werde dieses Format in jedem Fall weiter ausbauen. Wie es dazu gekommen ist, dass kann ich Dir gerne erzählen.

„Kannst Du nicht mal Videos, oder so einen Podcast machen?“

Ein Gesprächspartner während eines LeanStammtisch Anfang 2019

Ich kann garnicht genau sagen wieviele Stunden ich Recherchiert habe, um herauszufinden, wie man einen Podcast veröffentlichen kann. Ich habe 2007 einen Podcast mit Apple Garageband aufgezeichnet, jedoch nie veröffentlicht. Ich wusste wie, jedoch nicht wo und was ich tun muss. Ich selbst bin sehr großer Fan von verschiedenen Podcast-Formaten:

Meditation, Coaching & Life / Der Podcast mit Michael „Curse“ Kurth

Der Bewohnerfrei Podcast mit Tobias Beck

ICH WIR ALLE Selbst + Team + Werte-entwicklung

Raabe & Kampf

Um mal ein paar Beispiele zu geben. Ich mag sie alle und höre meisten durcheinander, je nach Laune. Beim letzten Beispiel, dem von Raabe & Kampf, steht oben rechts auf der Webseite, ein interessanter Link. Dem bin ich gefolgt und habe gleichzeitig die ersten zehn Folgen des Podcast verschlungen. Melanie und Laura sitzen ganz unaufgeregt zusammen und sprechen über interessante Themen aus Ihrer Selbstständigkeit, bzw. dem Leben. Keine aufwendigen Audioeffekte, keine Schnitte, keine Storybook. Einfach die Beiden im Gespräch. Wow, dass hat mich beeindruckt, denn ich war von mehreren Stunden aufwand pro Episode ausgegangen. Ich hatte mich schon meiner Familie gegenüber in der Rechenschaft gesehen, dass ich diese Zeit privat investieren muss, oder mich in Gesprächen mit Ralf Stommel gesehenen. Aber so einfach hatte ich bis dahin noch nicht gedacht. Also aufwand gering halten und dann benötige ich nurnoch 45 Minuten in der Woche für die Aufzeichnung. Ist doch super.

Ob das nicht noch besser geht? Ich benötige einen Rahmen für alles, was könnte das sein? Während ich den „Raabe & Kampf“ Podcast so vor mich hin gehört habe, ist irgendwie der Knoten geplatzt. Ich habe jeden Morgen ca. 20 ungenutzte Minuten auf dem Weg zur Arbeit. Die Fahrt begrenzt die Aufnahme. Prima. Weitere 20 Minuten auf dem Weg zurück. Das sind genau die 40 Minuten, die eine Episode dauern soll. Gut, der Name lag auf der Hand. Die Tonqualität ist so nicht die Beste, jedoch geht es ja auch um den Inhalt.

Der Inhalt wiederum ist ungeschnitten, lebendig und möglicherweise sehr „zäh“ zu konsumieren. Durch den Verkauf und das Morgentreffen, habe ich schon so manches Feedback und auch scharfe Kritik zu meinen Monologen bekommen. Natürlich möchte ich besser kommunizieren, jedoch fehlt mir die Möglichkeit der Reflektion. Die bietet mir der Podcast. Wer mag hört mal rein, wem das zu anstrengend ist, auch gut. Wie heißt es so schön: Man kann den Gaul nur zur Tränke führen, saufen muss er selbst. Ich hoffe auf ausreichend Kritik und Anregungen, da ich gerne zurückgeben möchte, was ich so wohlwollend erhalten habe.

An dieser Stelle möchte ich gerne abschließend einladen, mich einfach mal zu begleiten. Hin & Zurück, vier mal die Woche und immer aus meinem Kopf direkt und ungeschnitten in Dein Ohr. Ein Erfahrungsbericht zur Entwicklung der Stommel Haus Akademie, gepaart mit täglichen Eindrücken aus meinem Arbeitsalltag.

Hin & Zurück – Stephan Löttgen über #AendereWasDichNervt

Viel Spaß beim Hören!

Ändere was Dich nervt!

„Wir sind die, auf die wir gewartet haben.

Als im Dezember 2016 die Aufforderung kam, sich mit dem Thema „Lean Production“ auseinandersetzen, hatte ich eine KVP Bruchlandung und 3 Jahre Handwerk hinter mir. Für mich war eines klar: Wenn ich mich nochmal in dieses Thema stürze, dann muss der Ansatz zu mir passen.

Ich suchte nach Begriffen wie „Lean+Holzbau“ oder „Lean+Handwerk“ und so kam ich zu Paul Akers und einem Satz, der mein Leben so nachhaltig verändert hat, obwohl er so naheliegend ist wie nichts zuvor: „Fix what bugs you“ oder zu Deutsch „Ändere was dich nervt“. Wie einfach und wie anstrengend zugleich!

Mit diesem Satz, der schnell zu meinem Mantra wurde, startete ich in das Abenteuer „2 Second Lean“ und „Stommel Haus Akademie“. Ich lernte so die „LeanBase“ kennen und mit ihr noch mehr dieser netten Menschen. Auf der ganzen Welt verteilt, sind meine Lean-Freunde und alle haben ein gemeinsamen Ansatz:

#AendereWasDichNervt!

Zulang habe ich vieles einfach immer und immer wieder falsch gemacht. „Die Macht der Gewohnheit“, dass war nicht selten meine Ausrede mir selbst gegenüber. Ich habe mich oft daüber geärgert, dass ich die Dinge aus der Hand gegeben habe, die ich sehr wohl selbst hätte regeln und entscheiden müssen. „Fix what bugs me!“ ist eine Übung. Mit dieser Übung lernt man langsam und kontinuierlich wieder Verantwortung zu übernehmen. Es sind die kleinen Verbesserungen im Alltag, im Beruf und im Leben allgemein, mit denen man sein Selbstvertrauen stärken kann. Jedes gescheiterte „Mini“-Projekt ist eine Erfahrung an der ich wachsen kann. Ich lerne meine Fähigkeiten und meine Schwächen kennen. Ich lerne mich selbst kennen.

Braucht es dafür ein Mantra? Ein schon religiös anmassendes Ritual? Ja. Was spricht dagegen. Wir Menschen brauchen erwiesenermaßen Wiederholung und Regelmäßigkeit, um uns zu formen. Wie Charles Pépin in seinem Buch „Sich selbst vertrauen“ beschreibt, braucht es einen Rahmen, eine Art Trainingsplan, um sich selbst kontinuierlich zu verbessern. Um zu lernen und sich selbst mit jeder gelungenen Verbesserung, im Leben ein Stück mehr zu vertrauen. Jedoch reicht es nicht dieses Vertrauen auf Vorrat zu halten, denn wie auch wir selbst, entwickelt sich die Welt um uns herum stetig weiter. Das bedeutet, auch wir selbst müssen uns und unser Vertrauen in uns selbst und andere, stetig weiterentwickeln. Die gute Nachricht dabei ist, dass jeder Mensch sein Vertrauen trainieren kann und auch jeder Mensch kann ändern, was ihn nervt.

Also kann ich abschließend sagen, dass sicher, zu diesem Thema, noch nicht alles gesagt ist. Statt ein Neujahresvorsatz, habe ich zwei feste Vorsätze für jeden Tag:

Aendere was dich nervt und verlasse einen Ort immer besser, als du ihn vorgefunden hast.

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