#AendereWasDichNervt

Wenn der Bildschirm eingefroren ist drückt man als Benutzer von Microsoft Windows die Tastenkombination Strg, Alt und Entf. Das mag, je nach Tastatur, etwas umständlich sein, jedoch löst es den Stillstand auf, wenn der Computer mal wieder „eingefroren“ ist.

Quelle: M4ik

Kaltstart oder Hard-Reset, dass kennen die meisten aus der Technikwelt, ich möchte das jedoch auf eine andere Sache beziehen. Wie oft hört man den Satz: „Irgendwie ist bei mir die Luft raus“ oder „ich schaffe das alles nicht mehr.“ Was ist da passiert? Wenn Menschen keine „Luft“ mehr haben, dann spricht man schnell von „Burnout“ oder „Überarbeitung“. Ich glaube, dass man es nie pauschalisieren kann. Die Ursachen für solche Empfindungen liegen zum Teil in unserer Arbeitswelt, auch in unserer Gesellschaft, dem persönlichen Umfeld und natürlich in uns selbst. Solltest Du das Gefühl haben, Hilfe zu benötigen, wende Dich bitte unbedingt an einen Profi. Frage einen Arzt oder die Berufsgenossenschaften, die können Dich vermitteln.

Wer etwas aus eigenen Stücken ändern möchte, der muss Mut haben oder von der Verzweiflung getrieben werden. Gleich wie, wenn Du für Dich festgestellt hast das es so nicht weiter geht, dann kann ich Dir von meiner Lösung berichten:

Ändere was Dich nervt!

Hört sich einfach an, ist es möglicherweise auch, kostet jedoch erstmal etwas Überwindung und Mut. Wenn Du einmal damit begonnen hast, dann gilt: Üben, üben, üben! Das kann ich aus meiner Erfahrung sagen. Die wichtigste Erkenntnis aus meinem ersten „Kaltstart“ ist die Tatsache, dass nach dem „Reboot“ zwar einiges neu beginnt, Du trotzdem auf alles bis hierhin erlernte zurückgreifen kannst. Das gibt Dir Raum die Talente, das „Können“ und die Erfahrungen neu zu sortieren. Du kannst im besten Fall die alten Gewohnheiten und überflüssigen Dinge beseitigen. Das schafft Raum für neue Gedanken und neue Wege.

Seit ich regelmässig mit neuen und unbekannten Situationen umgehen, habe ich eine Art Reflex entwickelt. Der Umgang mit Problemen und Herausforderungen ist sicher immer lästig, jedoch habe ich einen sportlichen Umgang damit. Soll bedeuten, wenn etwas nicht klappt oder es sich nicht so verhält wie ich möchte, dann muss ich die mir möglichen Veränderungen erwirken. Ich kann nur mich verändern, nicht die Welt um mich herum. Natürlich kann ich versuchen Einfluß zu nehmen, doch dass Ergebnis meiner Einflußnahme bleibt ausserhalb meiner Entscheidung. Was ich besonders verinnerlicht habe, ist die Suche nach Mir selbst, dem zu mir passendem Wissen und Erfahrungen mit anderen Menschen. Besonders die Erfahrungen, die ich mit Menschen machen darf die ihr Leben mit Leidenschaft leben, sind wertvoll. Ich habe in den letzten Jahren sehr viel solcher Menschen kennen gelernt und mit ihnen ganz wundervolle Dinge gelernt. Durch einige dieser Menschen, wurden mir Wege eröffnet, die für mich alles verändert haben.

Ich möchte Euch hier ein paar sehr interessante Wegweiser an die Hand geben. Es handelt sich um viele verschiedene Quellen, die ich seit einigen Jahren dazu nutze, um mich eben stetig weiterzuentwickeln. Ich habe nach meinem „Kaltstart“ einfach die Augen wieder offen und den Focus neu ausgerichtet. Immer dann, wenn mich etwas nervt, dann versuche ich es zu ändern! Wie sagt man so schön: „Nichts ist für die Ewigkeit!“ Also klammer Dich nicht unnötig an Dingen fest, nur weil Du die Veränderung nicht sicher planen kannst. Man kann die Zukunft nicht planen, man kann nur üben mit dem Leben zu „tanzen“. Dafür gibt es viele gute „Vortänzer“, an denen man sich prima orientieren kann.

Hier findest Du viele tolle Wegweiser, die ich mit der Zeit gefunden und genutzt habe:

Das Buch „Das Hindernis ist der Weg“ von Ryan Holiday

Das Buch „Die Schönheit des Scheiterns“ von Charles Pepin

Das Buch „Stell Dir vor Du wachst aus“ von Michael „Curse“ Kurth

Das Buch „Du must nicht von allen gemocht werden“ von Ichiro Kishimi und Fumitake Koga

https://intrinsify.de/

http://www.reinventingorganizations.com/

http://www.2secondlean.com/

https://futurzwei.org/