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Star Wars oder StarTrek?

Ich beschäftige mich gerne mit Utopien, da ich glaube, dass wir von der Vergangenheit nichts neues lernen. Was natürlich nicht bedeutet,dass uns die gemachten Erfahrungen hervorragende Entscheidungsgrundlagen bieten. Um es deutlich zu machen, eine Utopie ist gewollt fiktiv, damit man vollständig unabhängig von der Gegenwart, einen „neuen Entwurf“ skizzieren kann. Keine perfekt durchdachte Lösung, kein Plan. Warum kein Plan?! Bislang wurde und wird auch aktuell noch das Meiste geplant. Doch genau darin sehe ich eine der massiven Schwachstellen in unserer aktuellen Gesellschaft, noch viel krassere Auswirkungen hat die Planung auf unsere Wirtschaft. Warum? Da kaum noch einer der Pläne aufgeht! Warum das? Möglicherweise, da sich die Geschwindigkeit unserer „Zwischenmenschlichkeit“ massiv gesteigert hat. Unsere Gesellschaft wird vom technischen Fortschritt sehr gut trainiert. Sehr viele Menschen auf dieser Erde sind in den letzten 20 Jahren zu skrupellosen Entscheidern, Hardcore-Konsumenten der Marke „Geiz ist Geil“ und Kommunikations-Zombies mutiert. Ein gutes Beispiele dafür, ist die anhaltende Diskussionen über einfach alles. Eine Zeit lang war ich der Überzeugung, dass ein Notstand zu mutigen Lösungsversuchen führt. Betrachtet man die Klimakriese, die seit ca. 30 Jahren bekannt ist, wird man masslos enttäuscht. Die Debatten und das Abwiegen von Fakten und Maßnahmen nimmt kein Ende. Bevor Irgendwer die Klimakriese abwendet, „diskutieren wir uns lieber tot“. Eines der absoluten Totschlag-Argumente ist: Wir haben das mal durchgeplant, dass wird nicht funktionieren! Klar, es gibt immer die Interessen von Investoren, die sehr egoistisch ihre Gewinnsteigerung fixieren. Nur, wie kann jemand etwas durchplanen, in einer Zeit, in der ein einziger YouTube-Beitrag von einem vorher politisch nicht stattfindenden Musiker, einige unserer Volksparteien „zerstört“?! Aber das ist ja nur eines der vielen Themen, bei dem wir in der Illusion festhängen, alles zu wissen und alles bedacht zu haben. Was wir nach meiner Überzeugung nicht können, da die Zukunft einfach zu viele Variablen hat. Zuviele Zufälle die kein Mensch und schon garkein Computer berechnen kann. Wobei wir uns zunehmend auf diese Berechnungen verlassen. Da Berechungen ein Gefühl von Zuverlässigkeit geben. Also wird konsequent alles abgelehnt, was sich nicht berechnen läßt. Es führt in vielen Regionen dieser Welt zu einem politischen Umdenken, dass positive, wie negative Auswirkungen haben wird. Bleibt es doch das Ziel der Allgemeinheit, in Frieden und glücklich zusammen zu leben. Das alleine, ist wiederum anderen Institutionen nicht genug. Denn schon seit tausenden von Jahren ist bekannt, dass man mit Angst sehr viel Macht ausüben kann. Dieser Umstand hat schon zu sehr viel Leid geführt und bedarf, von Generation zu Generation, viel Kraft um gestärkt aus der Angst zu wachsen. Was uns am Ende bleibt, ist die gemeinsame Anwesenheit auf diesem Planeten. Was wir daraus machen? Das wiederum ist eine Frage der Kommunikation und der Art, wie wir mit Ungewissheit, Angst und der Aufgabenteilung umgehen. Ganz besonders jedoch, wie wir miteinander umgehen und einander vertrauen.

Die beiden ersten „Utopien“, die mir in meinem Leben begegnet sind, waren erst die Serie StarTrek im Fernsehn der 80ziger Jahre und später Star Wars im Kino. Sinence Fiction ist leider auch keine reine Utopie, da dort meist von der Gegenwart ausgegangen wird. Doch kommt es einer unabhängigen Utopie schon sehr nahe. Was ist der Unterschied zwischen Star Trek und Star Wars? Na, der Titel sagt doch schon alles! Wollen wir „wandern“ oder „kämpfen“?! Da sollten wir tiefgehend drüber nachdenken, wenn wir täglich handeln. Zu wanden, bedeutet für mich, dass ich etwas neues entdecken kann. Das man gemeinsam eine Weg beschreiten will und auch bereit ist darüber offen und ehrlich zu sprechen. Letzteres würde mir persöhnlich die Angst vor vielen Dingen nehmen. Da wir leider aktuell noch sehr viel besser im Kämpfen konditioniert sind, steuern wir eher auf Star Wars zu.

Die Ursachen sind so vielschichtig, wie guter Baumkuchen. Ich bin Müde diese von allen Seiten zu betrachten und zu diskutieren, was notwendig war und was nicht. Das hilft uns zukünftig auch nicht direkt weiter. Was mich jedoch interessiert, ist die Frage nach dem: Loslassen. Warum zögern wir loszulassen? Hat das mit der Entwicklung der letzten dreißig Jahre zu tun? Sind wir zu sehr an Sicherheit und Kalkulation gewöhnt, als das wir einfach mal machen?! Ich werde es aufmerksam verfolgen und bin gespannt, was uns die Zukunft bringt. Das es mitunter sehr positiv ausfalle könnte und vielleicht doch aus den „Kriegern“ eine neugierige „Pfadfindertruppe“ werden kann, dass versuchen die Mitarbeiter der Stiftung „FuturZwei“ sichtbar zu machen.

Viel Vergnügen beim Träumen und stöbern: www.futurzwei.de

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